Zwischen Tradition und Disruption – Die Anbindung ans Netz verändert alles!

Mit dem Internet hat sich die Welt verändert. Das Kundenerlebnis steht nun im Fokus der Unternehmen. Analoge Produkte und Dienstleistungen werden ans Internet angeschlossen oder durch digitale Geschäftsmodelle ergänzt.

Aber um die Welt zu verbinden, braucht es andere Strukturen, Abläufe, Arbeitsweisen und Führungsstile in den Unternehmen. Der Grad an Automatisierung nimmt zu und während früher die Ingenieure die Treiber von Innovationen waren, ist es heute die IT, die sich immer mehr vom Dienstleister zur Business IT wandelt. Sie sorgt dafür, dass Dienste für neue Geschäftsfelder entwickelt werden und die Anbindung ans Internet gelingt. Im Wesentlichen geht es für die Unternehmen bzw. die Mitarbeiter darum, das bestehende Kerngeschäft voranzutreiben und gleichzeitig erfolgreich neue digitale Geschäftsfelder in der Plattformökonomie erschließen zu können – neue Marktplätze zwischen Kunden und Unternehmen.

Henry Ford hat es auf den Punkt gebracht. „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten führt zum Erfolg“. Über Grenzen, Fachbereiche, Branchen usw. wird interdisziplinär zusammengearbeitet, um möglichst schnell auf Veränderungen reagieren zu können.

Auch die Maschinen sind nicht mehr dazu da, nur einzelne Bauteile oder ganze Produkte herzustellen, sondern sie übernehmen inzwischen gesamte Prozesse.  Um Maschinen in einen „Montagefluss“ zu bringen, spielt das Verständnis von End-to-End-Prozessen eine große Rolle. Dann greifen Prozesse, Aktionen, Informationen, Produkte ineinander und die Fehlerquote sinkt.

Das Ziel ist, dass die Maschinen irgendwann einmal selbst lernen und den Menschen unterstützen bzw. mit dem Know-how der Menschen ein optimales Ergebnis erzielen.

Um den Spagat zwischen Tradition und Disruption hinzubekommen, werden in einigen Unternehmen digitale Produkte und Dienstleistungen in „Innovation Labs“ entwickelt. Sie sind von Beginn an auf den Kundennutzen ausgerichtet und werden schnell nach der Pilotphase umgesetzt. Es geht im Kern darum das „Alte“ zu kennen, einzubinden oder zu erneuern bzw. zu eliminieren.

Digital Recruiting

Im Kern geht es darum, alte Strukturen aufzubrechen und sich auf den Weg in die Echtzeit zu machen. Beteiligung statt Aufgabenverteilung – mit Mitarbeitern die den Austausch suchen, die Neues ausprobieren wollen, die dafür brennen, dass in Deutschland wieder digitale Leuchttürme entstehen. Nur auf den Zug der neuen Technologien aufzuspringen reicht nicht aus. Neben der Suche nach innovativen Leistungen oder Produkten, spielen auch die richtigen Recruiting-Prozesse eine wichtige Rolle.

Larry Fink von Blackrock hat in seinem Brief an CEOs daraufhin gewiesen, dass jüngere Mitarbeiter neue Erwartungen an die Unternehmen äußern, für die sie arbeiten, von denen sie kaufen und in die sie investieren. Die Gewinnung und Bindung der besten Talente erfordert zunehmend eine klare Absichtserklärung. Deshalb bedeutet die Talentsuche für die Unternehmen auch eine besondere Herausforderung. Digitalexperten lassen sich gewinnen, wo die Quelle für Veränderungen/Transformation sprudelt. Deshalb wird „Digital Recruiting“ zum festen Bestandteil der Personalbeschaffung

Unterstützung kommt auch von Google Jobs. Damit wird es einfacher sein, Experten auf der ganzen Welt zu finden. Und die Kandidaten sind in der Lage, Stellen über die Gehaltsangabe einzuordnen bzw. zu vergleichen. Laut dem Computermagazin Heise durchsucht Google mit Hilfe seiner üblichen Such-Bots Websites nach etwaigen Stellenanzeigen und bereitet sie in einer speziellen Oberfläche auf, ähnlich der Bilder- oder der Nachrichtensuche. Zusätzlich haben international viele große Stellenportale wie LinkedIn beschlossen, ihre Angebote für Google zu öffnen.

Mein Fazit:

Wir leben in Zeiten schneller Veränderungen und sollten nach vorne schauen, anstelle am Rückspiegel zu kleben. Natürlich fühlt sich das „Neue“ an wie gleichzeitig mit der rechten und mit der linken Hand zu schreiben. Das  ist viel mühsamer und erfordert Mut und Übung.

Für die Unternehmen ist ein sogenannter „Digitalfahrplan“ unerlässlich. Es wird überprüft, welche Bereiche, Strategien, Strukturen und Prozesse im Unternehmen von der Digitalisierung profitieren können.

Von zentraler Bedeutung ist, dass die Digitale Transformation von der Unternehmensleitung mit Hilfe eines CDO verstanden und vorangetrieben wird. Der CDO hilft dabei, neue Technologien zu testen, sie zu durchdringen und ihren Einfluss auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen. Es geht im Kern darum, Richtungsweisendes von Irrelevantem zu trennen. Das geht nur mit gedanklicher Flexibilität, die es ermöglicht das eigene Denken und Handeln permanent zu hinterfragen, kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Die Wertschätzung des Kunden und der Mitarbeiter wird bei den erfolgreichen Unternehmen steigen, denn der Kunde ist gleichzeitig auch Mitarbeiter. Jeder ist Teil der digitalen Transformation, jeder muss umdenken, mit der rechten und mit der linken Hand zu schreiben bzw. neue Rollen einzunehmen. Die Antreiber sind die neuen Technologien, im Mittelpunkt steht aber immer der Mensch.

Schauen Sie rein:

www.chiefdigitalofficerkoeln.de

https://blockchain-business.de/

 

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